1950 - 1965


Im Mai 1951 nahm der MGV Cäcilia an einem Wertungssingen der Kategorie "Volkslieder" in Frechen teil. Zur Darbietung kam das Jägerlied „Droben im Oberland“, womit wir unter der damaligen Chorleitung von Johann Wahl, Küster und Organist in Berrenrath, den 2. Ehrenpreis gewannen und somit unsere Trophäensammlung erweiterten. 


1952: 90. Jahrestag des MGV Cäcilia

Das 90-jährige Vereinsbestehen war das letzte große Fest im alten Dorf.

 

Es wurde in den Tagen vom 21. – 23. Juni 1952 im Saale Bucco-Heck mit einem Festkonzert gefeiert.

 

Mitwirkend trug der Konzertsänger Fritz Gries (Tenor) aus Düsseldorf zum Konzert bei.

 

Ebenfalls wurde ein Festzug mit anschließendem Freundschafts-Singen unter Teilnahme von 18 Bruder-Vereinen veranstaltet.


Dieses Fest war jedoch schon von einer Sorge überschattet. Wegen des Braunkohle Abbaus stand Berrenrath eine erforderliche Umsiedlung bevor. Es war ungewiss, ob sich in der neuen Heimat das Vereinsleben überhaupt weiter entwickeln würde.

Zum Glück bewahrheiteten sich die gehegten Bedenken nicht.


1957: 95. Jahrestag des MGV Cäcilia

Im Januar 1957 wurde "Haus Berrenrath" zum neuen Vereinslokal des MGV Cäcilia ernannt.

 

In den Tagen 01. - 03. Juni 1957 wurde das 95-jährige Bestehen mit einem Festkonzert unter Mitwirkung von Karl Heinz Euler (Tenor), vom Stadttheater Bonn, und dem Leverkusener Kinderchor im Saale des neuen Vereinslokals gefeiert.

 

Am Freundschafts-Singen beteiligten sich 15 Bruder-Vereine. Schirmherr war das spätere langjährige Ehrenmitglied Heinrich Vomhof, damaliger Bürgermeister der Großgemeinde Hürth.


In den folgenden Jahren nahm die Sängerschar unter Führung des, leider allzu früh verstorbenen, 1. Vorsitzenden Hans Brings eine erfreuliche Aufwärtsentwicklung.

Durch Neuaufnahmen – insbesondere vieler Jugendlicher – wuchs die Zahl der aktiven Sänger auf 50 an.


1962: 100-jähriges Jubiläum

Das 100jährige Jubelfest war ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte und wurde in der Zeit vom 27. Mai bis 04. Juni 1962 im würdigen Rahmen unter großer Anteilnahme der ganzen Ortsbevölkerung und der Ortsvereine gefeiert. Höhepunkt der Festtage war zweifelslos das am 02. Juni 1962 im BERLI¬Theater veranstaltete Jubelkonzert. Als Solist konnte der Tenor des Kölner Opernhauses, Herr Herbert Schachtschneider, verpflichtet werden. Das Orchester bestand aus Mitgliedern des Kölner Gürzenich-Orchesters. Die Gesamtleitung des Jubelkonzertes lag in den Händen unseres damaligen Chorleiters und langjährigen Ehrenchorleiter, Johann Wahl. Ein weiterer Höhepunkt war die Neuanschaffung der 2. Vereinsfahne. Schirmherr der Festtage war das spätere langjährige Ehrenmitglied Rektor Karl Ingenerf, 1. Bürgermeister der Großgemeinde Hürth.


Für besondere Verdienste im kulturellen Bereich erhielt die „Cäcilia“ am 10. November 1963 durch den damaligen Kultusminister von NRW, Prof. Paul Mikat, die Zelter - Plakette verliehen. Der DSB gratulierte mit der Othegraven – Plakette.